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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir Ihnen weit mehr als eine gute medizinische Versorgung: ein umfangreiches Kosmetik- und Hautpflegesortiment, Gesundheitsberatung für Ihre Familie sowie kompetente Unterstützung im Krankheitsfall.

Er­näh­rung/Ab­neh­men mit Er­folg

Er­näh­rung ist die Ba­sis für Ge­sund­heit. Wir bie­ten ei­ne be­son­de­re Be­ra­tungs­leis­tung durch ge­schul­tes Fach­per­so­nal wie ei­ne Fach-PTA für Er­näh­rungs­be­ra­tung und ei­ne Fach-Apo­the­ke­rin für Er­näh­rungs­be­ra­tung.

Ho­möo­pa­thie

Na­tur­heil­kun­de und Ho­möo­pa­thie kön­nen Er­gän­zun­gen und Al­ter­na­ti­ven zur klas­si­schen Schul­me­di­zin dar­stel­len. Wir füh­ren ei­nes der grö­ß­ten Sor­ti­men­te in Bad Tölz und be­ra­ten Sie um­fas­send und kom­pe­tent.

Kosmetik

In unserem umfangreichen Kosmetiksortiment finden Sie viele exklusive Marken zu attraktiven Preisen. Das fachlich geschulte Team geht besonders auf die gesundheitlichen Aspekte Ihrer Haut ein und findet für jeden Hauttyp die passende Lösung.

Für die Fa­mi­lie

Als El­tern kön­nen wir nach­voll­zie­hen, wel­ch gro­ßes Glück jun­ge Fa­mi­li­en er­le­ben. Und wir ken­nen auch die Her­aus­for­de­run­gen. Da­her kön­nen wir Sie op­ti­mal be­ra­ten und ste­hen Ih­nen und Ih­rer Fa­mi­lie bei al­len Ge­sund­heits­fra­gen mit Rat und Tat zur Sei­te - spre­chen Sie uns an!

GE­SUND­HEITS­THE­MEN


Die For­schung schrei­tet im­mer wei­ter vor­an. Ge­ra­de in Sa­chen Ge­sund­heit tut sich viel. Wir ha­ben auf un­se­rer In­ter­net­sei­te ein Ma­ga­zin in­te­griert, in dem wir interessante Bei­trä­ge und Ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen.

Corona-Maßnahmen belasten Hebammen zusätzlich




Viele der Geburtshelferinnen haben durch die Pandemie noch mehr zu tun, weil viele Mütter wegen das Krankenhaus nach Möglichkeit eher verlassen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Rostock (dpa/mv) - Einige Berufe kommen auch in Zeiten von Corona nicht ohne Nähe aus. Dazu zählt der Job der Hebammen. Viele der ohnehin gut ausgelasteten Geburtshelferinnen haben durch die Corona-Pandemie noch mehr zu tun.


Schuld daran ist nicht etwa der von einigen erwartete Corona-Babyboom. Stattdessen werden aus Gruppen- Einzelkurse, verunsicherte Eltern haben noch mehr Fragen oder frischgebackene Mütter verlassen früher das Krankenhaus.


Schon nach zwei Tagen nach Hause


«Wenn die Frauen auch tatsächlich gleich nach der Geburt nach Hause gehen, ist die Betreuung natürlich viel intensiver», erklärte Kathrin Herold, Vorsitzende des Landeshebammenverbandes. Einige verlassen eher das Krankenhaus, etwa weil die dortigen Corona-Beschränkungen Besuche erschwerten, wie verschiedene Häuser im Land bestätigten. Dann sind ambulant arbeitende Hebammen stärker gefordert.


Julia habe es hingegen als angenehm empfunden, dass es auf der Station durch die Kontaktbeschränkungen ruhiger war. Ihr Sohn Friedrich wurde vor über vier Wochen im Rostocker Südstadtklinikum geboren. Ihren Partner Florian musste die frischgebackene Mutter später am Fahrstuhl verabschieden. «Das fand ich sehr schade, da wir unseren kleinen Familienzuwachs nicht zusammen genießen konnten.» Sie seien schon nach zwei Tagen nach Hause gekommen, nicht wegen Corona, sondern weil dem nichts im Weg gestanden habe. Seitdem ist die Familie von Hebamme Herold betreut worden. Herold sei eine großartige Stütze, lobte die Mutter. «Sie gibt uns Kraft und Sicherheit.» Ihren Geburtsvorbereitungskurs hatte Julia bei einer anderen Hebamme per Videokonferenz absolviert.


Hygienemaßnahmen und kleine Gruppen


Laut Schweriner Gesundheitsministerium sind Geburtsvorbereitungskurse mit mehreren Menschen derzeit nur dann zulässig, wenn sie medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch notwendig sind. Bei Hausbesuchen oder in der Praxis sind die gängigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.


Es gebe zwar noch Hebammen, die etwa Geburtsvorbereitungskurse in kleineren Gruppen durchführten, wenn dies die Räumlichkeiten zuließen, sagte Herold. «Wir empfehlen als Hebammenverband, ausschließlich Online-Kurse durchzuführen.»


Ingrid Rösing, Hebamme in Röbel, gibt zu bedenken: «Das kann man in Großstädten machen, aber nicht auf dem Land.» Die Frauen in den kleinen Dörfern ringsum hätten viel zu schlechtes Internet. Ihnen schickt Rösing die Kurse verschriftlicht als Datei. Außerdem treffe sie sich mit den Frauen einzeln in ihrer Praxis. Die Hebamme will sich schützen, da sie über 60 sei und erst eine Impfung habe.


Auch Maria Lustig, Hebamme im nahe gelegenen Wesenberg, betreut Frauen, die mehrheitlich schlechtes Internet hätten. Für die Geburtsvorbereitung gebe sie Einzelkurse in ihrer Praxis - «wo ich nicht weiß, wie lange ich das noch durchhalte.» Am Wochenende schaffe sie sechs Paare. Danach sei sie völlig erledigt.


Größere Unsicherheiten


Laut Lustig sind die einzelnen Betreuungen derzeit intensiver. «Die Leute haben viel größere Unsicherheiten, vor allem was die Geburt betrifft.» Dürfen die Männer mit dazu und wie geht das mit Corona? Zudem fehle frischgebackenen Müttern der Kontakt zu anderen Müttern, etwa weil die Gruppenkurse wegfielen. Daher wenden sie sich häufiger mit Fragen an die Hebammen.


Herold betonte, dass die Corona-Pandemie Familien ohnehin belaste, etwa wegen geschlossener Kitas, Homeoffice oder weil Unterstützung von den Großeltern fehle. «Die Eltern haben überhaupt keine Zeit zum Luftholen.» Davon seien zum Teil auch Hochschwangere oder Mütter von Neugeborenen betroffen. Mit Blick auf die derzeitigen Widrigkeiten auch für sie betonte Herold: «Trotzdem liebe ich meinen Job.»


© dpa-infocom, dpa:210504-99-459200/9



Autor: Bernd Wüstneck - 04.05.2021