Die Kur-Apo­the­ke
in Bad Tölz.


GE­SUND WER­DEN – GE­SUND BLEI­BEN – WOHL­FÜH­LEN

Seit 1968 sind wir im Bad Töl­zer Ba­de­teil Ihr kom­pe­ten­ter und per­sön­li­cher Part­ner in ge­sund­heit­li­chen Be­lan­gen. Von Pfle­ge und Kos­me­tik bis zur Be­treu­ung von chro­ni­scher Me­di­ka­ti­on. Für Fa­mi­li­en, Be­rufs­tä­ti­ge, Se­nio­ren, Tou­ris­ten und je­den, der ein be­son­de­res An­lie­gen hat.


Herz­lich will­kom­men!
UNSERE AKTUELLEN INFORMATIONEN


Desinfektionsmittel


... sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie stark nachgefragt. Apotheker Andreas Heinrich erklärt die Unterschiede zwischen herkömmlichen Produkten und Desinfektionsmitteln.

Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!

 

Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Lieferservice

 

Wir beliefern Sie n Bad Tölz, Lenggries und Umgebung schnell und zuverlässig. Bestellungen, die Sie werktags bis 12 Uhr tätigen, erhalten Sie noch am selben Nachmittag/Abend. Bestellungen bis 18 Uhr erhalten Sie an Werktagen bereits am Vormittag des nächsten Tages.

Für unsere kleinen Kunden: 
Un­ser Aus­mal­bild ver­treibt Lan­ge­wei­le


Hier können Sie für Ihre Kinder unser Ausmalbild herunterladen.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausmalen! 

In eigener Sache

Seit Januar 2020 verzichten wir auf gedruckte Preisflyer und verschicken unsere Monatsangebote klimafreundlich per Newsletter. Registrieren Sie sich am besten gleich, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir lie­fern bis zu Ih­nen nach Hau­se!
Die­se Kos­me­tik gibt
es nur bei uns!
„Appen“ Sie uns Ihre Vorbestellung!
UNSERE AKTUELLEN ANGEBOTE


WAS KÖNNEN WIR FÜR SIE TUN?


Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir Ihnen weit mehr als eine gute medizinische Versorgung: ein umfangreiches Kosmetik- und Hautpflegesortiment, Gesundheitsberatung für Ihre Familie sowie kompetente Unterstützung im Krankheitsfall.

Er­näh­rung/Ab­neh­men mit Er­folg

Er­näh­rung ist die Ba­sis für Ge­sund­heit. Wir bie­ten ei­ne be­son­de­re Be­ra­tungs­leis­tung durch ge­schul­tes Fach­per­so­nal wie ei­ne Fach-PTA für Er­näh­rungs­be­ra­tung und ei­ne Fach-Apo­the­ke­rin für Er­näh­rungs­be­ra­tung.

Ho­möo­pa­thie

Na­tur­heil­kun­de und Ho­möo­pa­thie kön­nen Er­gän­zun­gen und Al­ter­na­ti­ven zur klas­si­schen Schul­me­di­zin dar­stel­len. Wir füh­ren ei­nes der grö­ß­ten Sor­ti­men­te in Bad Tölz und be­ra­ten Sie um­fas­send und kom­pe­tent.

Kosmetik

In unserem umfangreichen Kosmetiksortiment finden Sie viele exklusive Marken zu attraktiven Preisen. Das fachlich geschulte Team geht besonders auf die gesundheitlichen Aspekte Ihrer Haut ein und findet für jeden Hauttyp die passende Lösung.

Für die Fa­mi­lie

Als El­tern kön­nen wir nach­voll­zie­hen, wel­ch gro­ßes Glück jun­ge Fa­mi­li­en er­le­ben. Und wir ken­nen auch die Her­aus­for­de­run­gen. Da­her kön­nen wir Sie op­ti­mal be­ra­ten und ste­hen Ih­nen und Ih­rer Fa­mi­lie bei al­len Ge­sund­heits­fra­gen mit Rat und Tat zur Sei­te - spre­chen Sie uns an!

GE­SUND­HEITS­THE­MEN


Die For­schung schrei­tet im­mer wei­ter vor­an. Ge­ra­de in Sa­chen Ge­sund­heit tut sich viel. Wir ha­ben auf un­se­rer In­ter­net­sei­te ein Ma­ga­zin in­te­griert, in dem wir interessante Bei­trä­ge und Ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen.

Welche Organschäden hinterlässt Corona?




Der Internist Dominik Buckert arbeitet als Oberarzt in einer Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an der Uniklinik Ulm. Foto: Stefan Puchner/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Ulm (dpa) - In den Corona-Lageberichten steht für sie nur dieses eine Wort: Genesen. Doch viele Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben, sind alles andere als gesund.


Je länger die Pandemie dauert, desto mehr rücken die Spätfolgen für Erkrankte in den Vordergrund. Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm beschäftigt sich bereits seit Anfang des Jahres mit den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung für Herz und Lunge.


Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen


Die Ulmer Spezialisten für innere Medizin haben dazu im Februar eine Sprechstunde für Betroffene eingerichtet. Das Angebot wurde «gigantisch angenommen», wie der betreuende Oberarzt Dominik Buckert von der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen sagt. Zu Beginn habe es mehr als 1000 Anfragen in einer Woche gegeben. Während die meisten Patienten aus der Region kamen, gab es laut Buckert etwa auch Anfragen aus der Schweiz oder der Region um Hamburg.


Inzwischen sind mindestens 250 Menschen wegen Beschwerden nach einer Covid-19-Erkrankung in die Sprechstunde am Ulmer Klinikum gekommen. Eine erste Zwischenbilanz fällt deutlich aus. 20 Prozent der Patienten haben Organschäden. Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter als vor der Erkrankung, habe aber keine Schäden an den Organen, sagt Buckert. Die meisten Menschen, die in die Sprechstunde kommen, sind demnach zwischen 40 und 50 Jahre alt. «Und eigentlich verhältnismäßig gesund, also ohne chronische Vorerkrankungen», so der Oberarzt. Die jüngsten der etwas mehr männlichen Patienten sind um die 20 Jahre alt.


Ein Teil der Patienten erleidet ernste Organschäden


Zudem seien überdurchschnittliche viele Sportler dabei. Insbesondere bei Sportlern sei das Körpergefühl ein ganz anderes und deshalb sei die Wahrnehmung von Einbußen bei ihnen auch stärker ausgeprägt, erklärt sich Buckert das. Er teilt die Patienten grob in drei Gruppen ein. Eine Gruppe sei vor allem verunsichert und habe Angst vor möglichen Folgen der Erkrankung. Eine andere habe sich während der Pandemie deutlich weniger bewegt und merke deshalb Leistungseinbußen, sagt Buckert. «Und bei einer dritten Gruppe stellen wir ernste Schäden an den Organen fest.» Im Einzelfall ließen sich diese Gruppen natürlich nicht so leicht trennen.


Die Beschwerden sind dabei vielfältig. Zum einen berichteten die Patienten von neurologischen Beschwerden wie Wortfindungsschwierigkeiten, Geschmacksstörungen oder Nervenschmerzen und Taubheit, sagt der Mediziner. Aber auch Luftnot, vor allem unter Belastung, und physische Leistungseinbußen gehörten dazu. Bei neurologischen Beschwerden verweisen Buckert und seine Kollegen an andere Experten im Haus, da sie sich auf Lungen- und Herzerkrankungen konzentrieren. Doch auch mit Fokus allein auf dieses Fachgebiet sagt Buckert zu Covid-19: «Wir sind immer noch dabei zu verstehen, was wir da vor uns haben.»


Untersuchungen mit Ultraschall und Kernspintomographie


Um den Beschwerden der Patienten auf den Grund zu gehen, untersuchen die Ärzte der Ulmer Covid-Sprechstunde die Patienten Schritt für Schritt. Was etwa mit einer Blutuntersuchung, einem Ultraschall des Herzen und einem Lungenfunktionstest beginnt, wird je nach Befund beispielsweise mit einer Kernspintomographie des Herzen und individuellen Nachuntersuchungen fortgesetzt.


Bei den rund 20 Prozent der Patienten mit Organschäden beobachten die Ärzte vor allem Herzmuskelentzündungen und die Folgen davon. Dazu gehörten etwa Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen, so Buckert. «Bei der Lunge beobachten wir, dass sich das Lungengerüst verändert und so ein schlechterer Gasaustausch möglich ist.» Atemnot sei die Folge.


Die bisherigen Erkenntnisse des Ulmer Forschungsprojekts mit ihrem Fokus auf Herz- und Lungenschäden decken nur einen Teil der Corona-Langzeitfolgen ab und sind erst der Beginn der tiefer gehenden Auseinandersetzung mit diesem Thema, das Mediziner auch als Long-Covid- oder Post-Covid-Syndrom bezeichnen.


Buckert betont dabei die Wichtigkeit des Austauschs mit anderen Kliniken zu Corona-Spätfolgen. Deren Rückmeldungen deckten sich mit dem, was sie bislang an Erkenntnissen gewonnen hätten. Zudem deuteten die Rückmeldungen darauf hin, dass die ersten Erkenntnisse der Ulmer Mediziner durchaus repräsentativ seien, sagt Buckert.


© dpa-infocom, dpa:210720-99-447489/2



Autor: Stefan Puchner - 20.07.2021